Nosodentherapie

 
NosodentherapieNosoden (von griech. Nosos = „Krankheit“) sind Mittel aus homöopathisch aufbereiteten Viren, Bakterien und Körperzellen. Dieses Konzept geht auf den deutsch-US-amerikanischen Arzt C. Hering zurück, der als Begründer der Homöopathie in Amerika gilt.

Die heutige Nosodentherapie wird nach dem Prinzip „Gleiches mit Gleichem behandeln“ durchgeführt. So wird z.B. eine Infektion mit Streptokokken mit einem Mittel behandelt, das aus diesen Erregern erzeugt wurde. Dadurch unterscheidet sich die Nosodentherapie von der klassischen Homöopathie nach Hahnemann, welcher das Simile-Behandlungsprinzip – also „Ähnliches mit Ähnlichem behandeln“ – entwickelte.

Ziel der Nosodentherapie ist es, das Immunsystem anzuregen, dem Körper eine erneute Auseinandersetzung mit einer nicht vollständig ausgeheilten Krankheit zu erleichtern und die Krankheitserreger aus dem Körper auszuleiten. Ein häufiges Anwendungsfeld ist die Prophylaxe von Krankheiten, z.B. Malaria, Grippe, etc., die allerdings keine vollständige Immunisierung zur Folge hat. Ein weiteres Anwendungsfeld ist die Behandlung von Krankheiten, die aufgrund einer Unterdrückung mit z.B. Antibiotika, nicht adäquat vom Körper bekämpft werden konnten. Schließlich zählt auch z.B. die Eigenblut- therapie zu den Nosodentherapien, wobei dem Körper zur Entgiftung das aufbereitete eigene Blut wieder zugeführt wird.


Ihre Therapeuten:


Ähnliche Themen: