Beschwerdebilder

Beschwerden sind so vielfältig wie der Mensch selbst. Warum gerade dieser Mensch diese Beschwerden hat, ist die Frage, die der behandelnde Therapeut zu beantworten hat. Wir haben hier ein paar für unsere Praxis typische Beschwerdebilder für Sie aufgelistet.

Schulterschmerzen

SchulterschmerzenSchulterschmerzen können aus einer konkreten Verletzung (z.B. beim Sport) entstehen, gehen auf jahrelang „geübte“, ungesunde Haltungs- und Bewegungsmuster zurück oder haben organische Ursachen (z.B. hat die Leber einen Bezug zur rechten Schulter).

Nicht selten ist für den Betroffenen nicht ersichtlich, wie es zu den Schmerzen gekommen ist. Die Schmerzen können sehr stark sein und die damit verbundenen Bewegungseinschränkungen können bis zur kompletten Steife der Schulter reichen (frozen shoulder).

Wir untersuchen unsere Patienten ausführlich und kommen so der Ursache auf die Spur, um dann den für den Patienten geeigneten Behandlungsansatz zu finden.

Craniomandibuläre Dysfunktion (CMD)

Craniomandibuläre Dysfunktion (CMD)Die Diagnose Craniomandibuläre Dysfunktion (CMD) wird häufig vom Zahnarzt gestellt, wenn der Patient starke Zahnschmerzen oder Schmerzen im Kieferbereich hat und dazu möglicherweise noch mit den Zähnen knirscht. CMD bedeutet ein fehlerhaftes Zusammenspiel (Dysfunktion) von Schädel (Cranium) und Unterkiefer (Mandibula).

Diese Probleme sind häufig zurückzuführen auf Störungen am Kiefergelenk direkt, Fehlbelastungen der Kaumuskulatur, Schädeldysfunktionen oder sogar andere primäre Störungen z.B. Fehlstellungen an Beinen oder Becken, die sich dann auf das Kiefergelenk auswirken. Aus osteopathischer Sicht verursachen häufig auch muskuläre Verspannungen an Kopf und Nacken die Kieferschmerzen.

Die Behandlung kann osteopathisch oder physiotherapeutisch erfolgen. Dabei wird das Kiefergelenk selber von der Bewegungseinschränkung befreit, die umgebenden Muskeln gelockert und ggf. die primäre (zugrundeliegende) Störung an anderer Stelle im Körper beseitigt. Dadurch kommt der Kiefer wieder ins Gleichgewicht und die Schmerzen gehen zurück.

Unterleibsbeschwerden

UnterleibsbeschwerdenZu den Unterleibsbeschwerden zählen Mensesstörungen, sexuelle Störungen (z.B. Schmerzen beim Geschlechtsverkehr), Schmerzen im Unterleib, häufig auch ohne weiteren gynäkologischen Befund oder wiederkehrende Entzündungen im Unterleib.

Ursachen dafür sind häufig Narben von Kaiserschnitten und Dammschnitten, von Operationen am Unterleib, Blinddarm oder Leistenbruch. Durch die Schnitte ins Gewebe entstehen Narben, die das Gewebe verkleben. Diese Verklebungen halten zwar das Gewebe zusammen, führen jedoch auch zu dessen Unterversorgung und eventuell zu Spannungen zwischen verschieden Körperfaszien. So kann eine Narbe im Unterleib sich sogar als Schmerz im Kopf auswirken.

Als Behandlung sollte man zuerst mit Hilfe der Neuraltherapie, Akupunktur oder Osteopathie die Narben entstören, damit das Gewebe wieder ausreichend versorgt und die Narben weich und geschmeidig werden. Danach können die Muskeln und Faszien behandelt sowie eine andere eventuelle primäre Störung behandelt oder Einfluss auf das vegetative Nervensystem und somit die Menstruelle Steuerung genommen werden.

Verdauungsstörungen

VerdauungsstörungenAls Verdauungsstörungen gelten Verstopfung, Durchfall oder ein Wechsel von beidem. Aus osteopathischer Sicht sind Verdauungsstörungen häufig ein Problem der Verschlussklappen des Magen-Darm-Traktes (z.B. im Magen, am Ausgang der Bauchspeicheldrüse, im Übergang von Magen zum Darm oder im Darm selbst). Verursacht durch Stress verkrampfen die Klappen häufig. Dadurch entsteht ein Ungleichgewicht, das sich teilweise in Verstopfung äußert und teilweise in Gegenreaktion zu beschleunigter Passage und damit zu Durchfall führen kann.

Die Behandlung setzt sich zum Ziel, die Verkrampfung der Klappen zu lösen, die Zirkulation anzuregen und den Sympathikus zu dämpfen. Dadurch wird das vegetative Nervensystem wieder in Einklang gebracht. Als Behandlungsmethode bietet sich die Osteopathie, Phytotherapie oder die Akupunktur an.

Knieschmerzen

KnieschmerzenKnieschmerzen werden häufig durch Verletzungen verursacht, welche oft aus einer Verdrehung des Körpers im Gelenk entsteht. Betroffen sind dann meist die Menisken, zwei halbmondförmige Knorpel im Kniegelenk. Bei der Arthrose des Kniegelenkes gibt es unter anderem auch einen Zusammenhang mit dem Körpergewicht.

Viel häufiger aber liegen die Ursachen der Schmerzen in einer Fehlbelastung oder Verspannung der Muskulatur, sogenannten Triggerpunkten. Oder die Ursachen für die Schmerzen gehen auf eine Funktionsstörung eines Organes zurück, das wiederum einen Einfluss auf Haltung und Muskulatur des Knies hat.

Hierbei kann die Osteopathie und Chiropraktik helfen. Leider wird allzu oft zur Operation geraten, bevor andere Behandlungsansätze ausgeschöpft sind.

Kopfschmerzen/Migräne

Kopfschmerzen/MigräneKopfschmerz ist nach dem Rückenschmerz die am zweithäufigsten vorkommende Schmerzart. Man unterscheidet dabei z.B. zwischen Migräne, Spannungskopfschmerzen und Clusterkopfschmerzen. Mittlerweile hat man herausgefunden, dass Kopfschmerzen sogar häufig verstärkt durch den Übergebrauch von Kopfschmerztabletten auftreten.

Meist reicht es nicht Entspannungstechniken zu erlernen und Ausdauersport zu betreiben, um so die Häufigkeit der Attacken zu beeinflussen. Eine ursächliche Behandlung ist aus schulmedizinischer Sicht jedoch oft nicht möglich.

Doch auch beim Kopfschmerz steckt häufig die Muskulatur hinter dem Problem, oder es gibt Zusammenhänge mit der Körperstatik. Hier ist eine ausführliche Anamnese und Eingangsuntersuchung wichtig zum Aufdecken der Ursachen, um dann die Behandlung der Wahl z.B. Osteopathie, Chiropraktik oder Akupunktur zu finden.

START TYPING AND PRESS ENTER TO SEARCH